Una técnica a base de rocas como solución formal y constructiva
Viernes 1 de junio, 2012Titus Bernhard Architekten nos muestra la primera investigación tipológica que luego derivará en la experimentación de la Casa 11×11. La vivienda deja lucir una escultura habitable para una familia tipo como símbolo de avance en la cultura arquitectónica. Las fachadas exteriores ásperas de metal llenas de rocas, muestran un método constructivo que estimula la crítica de la comunidad y, que a su vez, se opone a su propio concepto luminoso interno. La organización espacial corresponde a un área continua donde las dimensiones intensifican los aspectos de profundidad y altura, para luego culminar siendo perceptible a través de las aberturas en fachada. Su carácter constituye, por último, un concepto ecológico que regula la transferencia térmica armando un espacio acogedor que abraza la unidad de la obra.
Arquitecto/ Titus Bernhard Architekten
Proyecto/ Casa 9×9
Ubicación/ Bavaria, Alemania
Año/ 2003
Gegen erhebliche Widerstände aus dem Bauausschuß der Gemeinde und der unmittelbaren Nachbarschaft wurde dieses Haus in einer Augsburger Vorortgemeinde realisiert. Das zweigeschossige Wohnhaus ist konzipiert als bewohnbare Skulptur für ein Paar und als Statement gegen banale örtliche Gestaltungssatzungen, die nicht dazu beitragen können, Baukultur zu fördern. Der „Leidensweg“ ist symptomatisch für die (Nicht)Akzeptanz von neuer, innovativer Architektur in Teilen unseres Landes. Auf dem quadratischen Grundriss von 9×9 Metern aus dem Bebauungsplan entwickelt sich eine 2-geschossige offene Raumfolge mit Wohn-, Eß-, und Küchenbereich im EG, Arbeitsgalerie, Schlafen, Ankleide und Bad im 1.OG und einer Lesegalerie unter dem asymetrischen Pyramidendach.

Gegen die rauhe Außenhaut steht das fein durchgearbeitete hell verputzte und lichte Innenraumkonzept. Alle Dimensionen des kleinen Hauses (Breite, Tiefe Höhe) sind durch Blickachsen erlebbar und erzeugen einen großzügigen, luftigen Raumeindruck. Das Gebäude verbindet reduzierten ästhetischen Anspruch mit einem ökologischen Konzept: zum ersten mal wurde eine sogenannte Gabionenfassade als vorgehängte Fassade an den gedämmten und abgedichteten Rohbau angehängt. Die ganze Gebäudehülle ist unter den Körben als wasserführende Schicht ohne Regenrinnen, Fallrohre etc… ausgeführt. 365 handbefüllte Körbe mit ca. 40.000 Steinen bilden 28 Tonnen Speichermasse, die den Wärmedurchgang regulieren: im Sommer wie im Winter zeigt sich ein behagliches Klima und minimaler Heizbedarf. Die Fassade wurde durch die beteiligten Firmen zu 70% gesponsert. Die Bauherrschaft hat mit großer Geduld und hoher Risikobereitschaft zum Gelingen beigetragen. Damit verkörpert Haus 9×9 im besten Sinne ein Stück Baukultur.
















